Erhöhte Wachsamkeit am Tempelberg in Jerusalem
(13. August 2010/fa.) – Anlässlich des ersten Freitagsgebets während des islamischen Fastenmonats Ramadan herrscht in der Jerusalemer Altstadt und vor allem am Tempelberg erhöhte Alarmbereitschaft.
Die israelische Polizei hat im Osten Jerusalems rund 2000 Polizisten stationiert. Ob Informationen über mögliche Demonstrationen und Vorkommnisse vorliegen ist nicht bekannt.
Damit wollen die Sicherheitskräfte Zusammenstösse rund um die El-Aksa-Moschee in der Jerusalemer Altstadt verhindern, erklärte ein Polizeisprecher. Palästinenser, die zum Freitagsgebet wollen, werden von Grenzpolizisten kontrolliert.
Es werden zum Auftakt des Ramadan zehntausende Muslime erwartet. Palästinensern aus dem Gazastreifen und dem Westjordanland ist der Zugang generell untersagt, Israel macht dafür Sicherheitsgründe geltend. Ausnahmen gibt es für Männer über 50 Jahre und Frauen über 45 Jahre. Verheiratete Männer ab 45 und verheiratete Frauen ab 30 Jahren können sich zudem Sondergenehmigungen für einen Zutritt einholen. Die El-Aksa-Moschee gilt als drittwichtigste Moschee des Islam.
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