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Flagge zeigen: Israelkongress in Frankfurt

(21. Oktober 2010/fa.) – Am 31. Oktober findet in Frankfurt am Main der „1. Organisationsgreifende Israelkongress“ statt. Damit wollen verschiedene gesellschaftliche Gruppierungen ein  deutliches Zeichen der Solidarität mit dem Staat Israel setzen“.

Der einzige demokratische Rechtsstaat im Nahen Osten hat einen schweren Stand. Israel ist nicht nur von islamischem Terrorismus bedroht und auch in den letzten Wochen wieder mit Raketen beschossen worden. Auch in westlichen Ländern wird der jüdische Staat von einer Koalition aus islamischen, linken und rechten Gruppierungen attackiert. Die meisten westlichen Medien sind extrem israelkritisch eingestellt - während das Fehlen von Menschenrechten, Pressefreiheit und Religionsfreiheit in den umliegenden Ländern kaum berichtet wird und auch nicht zu einer vergleichbaren öffentlichen Empörung führt.

Der Israelkongress in Frankfurt im Saalbau Titus-Forum (Walter-Möller-Platz 2 im Frankfurter Nordweststadtzentrum) soll Organisationen und Menschen zusammenbringen, denen Israel am Herzen liegt. Interessierten Israel-solidarischen gesellschaftlichen Gruppierungen in Deutschland wird ein Forum zum Kennenlernen geboten. Mit Musik, Vorträgen, Diskussionen und nicht zuletzt typisch israelischem Essen erwartet die Besucher ein kurzweiliges Programm.

Die Veranstaltung wird von ganz verschiedenen politischen, gesellschaftlichen und christlichen Organisationen unterstützt und soll die Freunde Israels ermutigen: "Israel ist nicht allein! Als Freund Israels bist Du nicht allein!" lautet ein Slogan, mit dem für die Tagung geworben wird. Zu den teilnehmenden Organisationen gehört unter anderem die „Deutsch-Israelische Gesellschaft“, das „Christliche Forum für Israel“, der „Jüdische Jugend- und Studentenverband“, die „Scholars for Peace in the Middle East“, die Jüdische Gemeinde Frankfurt, der „Zentralrat der Juden in Deutschland“ und Reiseveranstalter. Auch Hilfsorganisationen wie der „Ebenezer Hilfsfonds“ nehmen teil und Menschenrechtsorganisationen wie das „Anti-Defamation-Center“ und „Honestly Concerned“, die sich gegen die Verleumdung Israels wenden und Aufklärungsarbeit gegen Israelfeindlichkeit und Antisemitismus leisten.

Stark vertreten sind auch christliche Organisationen. So nimmt die „Internationale Christliche Botschaft Jerusalem“ (ICEJ) teil und die „Christen an der Seite Israels“, der Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit aber auch einzelne christliche Gemeinden. Das Motto des Israeltages, der so verschiedene Gruppierungen zusammenbringt, lautet denn auch „Gemeinsam für Israel“.

Zum musikalischen Programm gehört Roman Kuperschmidt’s Klezmer Musik Band und der israelische Jungstar Eden Haham. Der Sänger tritt zum ersten Mal in Deutschland auf. Ralph Giordano wird aus seinem Buch „Israel, um Himmels willen, Israel“ lesen. Ein Besucher der Tagung wird Israel auf jeden Fall näher kommen: Der Hauptpreis einer Verlosung ist ein Flug nach Israel. Der eigentliche Kongress beginnt am 31. Oktober um 12 Uhr. Bereits am Vorabend lädt das Mideast Freedom Forum Berlin zu einer Diskussion ein zum Thema „Strategien der Israel-Solidarität“.

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