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Der Preis ist hoch
(17. November 2010/gbd.) – Der Nobelpreis für Medizin ging an Robert Edwards, den Pionier der Fortpflanzungsmedizin. Doch der Kindersegen aus dem Labor hat eine düstere Schattenseite. Niemand spricht davon.
Immer mehr Paare können auf natürlichem Weg keine Kinder mehr bekommen. Viele nehmen enorme Strapazen auf sich, um wenigstens mit medizinischer Unterstützung das eigene Erbgut weitertragen und ein eigenes Kind in den Armen wiegen zu können. Sie sind sehr froh um Robert Edwards, den Pionier der künstlichen Befruchtung. Und so geht denn auch der Nobelpreis für Medizin in diesem Jahr – rund 32 Jahre nach der Geburt des ersten Babys, dessen Leben im Reagenzglas begann – an den britischen Pionier der In-vitro-Fertilisation (IVF). Der Nobelpreis für Medizin ist mit 1,45 Millionen Franken dotiert und wird am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel, überreicht. mehr...
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