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Es geht um Fakten, um Wahrheit

(25. November 2010/bhw.) – Der Physikprofessor Horst-Joachim Lüdecke beklagt «quasireligiöse Züge» in der Energiedebatte. Die teure CO2-Vermeidung lenkt von den tatsächlichen ökologischen Problemen ab.

factum: Kohlendioxid wird für die Klimaerwärmung verantwortlich gemacht. Was ist Ihre Meinung?
Lüdecke: Die Wirkung der anthropogenen CO2-Emissionen auf das Klima wird einseitig überbewertet. Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass das vom industrialisierten Menschen erzeugte CO2 für eine massgebende globale Erwärmung verantwortlich ist. In erdhistorischer Vergangenheit hatten wir schon zehnfache und noch höhere CO2-Konzentrationen als heute, und die Erde erlitt niemals einen Temperaturkollaps. CO2 ist als Hauptbestandteil der Photosynthese ein lebensnotwendiges Naturgas, dem das Leben auf der Erde seine Existenz verdankt.

factum: Woher dann die Erwärmung?
Lüdecke: Ob sich die Erde im 20. Jahrhundert insgesamt erwärmt hat, ist wissenschaftlich noch ungeklärt. Sicher ist nur, dass sich die Nordhemisphäre in einem durchaus gewöhnlichen Ausmass erwärmt hat. Immer mehr Indizien deuten als Ursache auf den Einfluss des Magnetfeldes der Sonne hin, das die auf die Erde treffende kosmische Strahlung, die wiederum Wolkenkeime bildet, moduliert – und Wolken sind extrem klimawirksam. Tatsächlich wird es zusammen mit einer ungewöhnlichen Abnahme von Sonnenflecken seit einigen Jahren auf der Erde wieder kühler.

Lesen Sie das ganze Interview in factum 8/2010.


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