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Israel: Bilanz und Hilfe nach dem Grossbrand

(07. Dezember 2010/tl.) – Nach dem Verlöschen des verheerenden Waldbrandes in Israel, bei dem 42 Menschen ihr Leben verloren, wird eine vorläufige Bilanz gezogen. Inzwischen besteht auch die Möglichkeit für die Opfer des Feuers und zur Wiederaufforstung zu spenden. Das letzte Opfer der Brandkatastrophe ist Ahuva Tomer, die 53-jährige Polizeichefin von Haifa.

Ahuva Tomer war am Donnerstag ins Feuer gefahren, um die Insassen eines lodernden Busses zu retten. Dabei erlitt sie selbst schwere Verbrennungen. Sie erlag am gestrigen Montag ihren Verletzungen.

Bei dem grössten Waldbrand in der Geschichte Israels kamen 42 Menschen ums Leben. 33 Menschen wurden verletzt. Noch immer befinden sich drei von ihnen in Lebensgefahr.

In Ein Hod und in Yemin Orde sind 173 Häuser ganz oder teilweise verbrannt, im Kibbutz Beit Oren fielen 74 Gebäude den Flammen zum Opfer. Viele Menschen verloren ihr Obdach und ihr gesamtes Hab und Gut. Mehr als 17000 Menschen mussten evakuiert werden.

Das Feuer hinterliess eine gigantische Spur der Verwüstung, mehr als 3000 Hektar Wald hat das Feuer vernichtet. Mehr als 5 Millionen Bäume sind verbrannt. Der Schaden wird vorläufig auf 55 Millionen Euro geschätzt.

Inzwischen ist es auch möglich Geld für die Opfer der Katastrophe und zur Wiederaufforstung zu spenden. Spender aus der Schweiz können über Keren Hajessod spenden. Auf der Internetseite der Organisation, www.kerenhajessod.ch sind entsprechende Informationen verfügbar.

Spender aus Deutschland können ihre Unterstützung hier für die Opfer der Katastrophe spenden:

Stichwort „Notprojekt -  Brandkatastrophe im Karmel-Gebirge“, Spendenkonto Jüdischer Nationalsfonds, SEB BANK Frankfurt BLZ: 500 101 11, Kto.Nr.: 1 007 165 400 Auch für Wiederaufforstungsprojekte des Jüdischen Nationalfonds kann gespendet werden:

Stichwort "Waldbrand Haifa", Spendenkonto: Jüdischer Nationalfonds, Kontonr.: 100 500 7001, bei der SEB Bank (BLZ 500 101 11), BIC: ESSEDE5F, IBAN: DE98500101111005007001



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