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Die grösste Moschee Westeuropas eingeweiht

(20. Dezember 2010/idea) – Die grösste Moschee Westeuropas ist am 17. Dezember in den Niederlanden eingeweiht worden. Das Gebäude mit zwei 50 Meter hohen Minaretten in Rotterdam bietet Platz für bis zu 3.000 Personen.

Der den Männern vorbehaltene Gebetsraum im ersten Stock hat eine Fläche von 2.000 Quadratmetern. Der Bau wurde durch Spenden finanziert.

Zu den Geldgebern gehört laut Medienberichten der Finanzminister der Vereinigten Arabischen Emirate, Scheich Mohammed bin Raschid el Maktum. Die Höhe der Baukosten ist unbekannt.

Zur Eröffnung der Moschee zerschnitt der Bürgermeister von Rotterdam, Ahmed Aboutaleb, ein symbolisches Band. Der Politiker marokkanischer Abstammung ist der erste muslimische Bürgermeister einer westeuropäischen Grossstadt.

Ein scharfer Kritiker des Moscheebaus ist der Vorsitzende der „Partei für die Freiheit“, der Islamkritiker Geert Wilders. Er schrieb im Kurznachrichtendienst Twitter: „Dieses ... Ding gehört nicht hierher, sondern nach Saudi-Arabien.“

Von den 16,6 Millionen Einwohnern der Niederlande sind 48 Prozent konfessionslos, 27 Prozent Katholiken, 17 Prozent Protestanten und 6 Prozent Muslime.

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