Terrorchef Hanije begrüsst entflohene Terroristen
(09. Februar 2011/tl.) – Arye Sharuz Shalicar, der Sprecher der israelischen Verteidigungsarmee (Zahal), erklärte bei einer Veranstaltung in Zürich, dass man die Entwicklung in Ägypten mit Hoffnung, aber auch mit Sorge betrachte: „Wir haben eine lange Grenze mit Ägypten und im Sinai operiert Al-Quaida“. Verschärft wird die Lage dadurch, dass im Zuge der Aufstände in Ägypten Gefängnisse gestürmt wurden und zahlreiche Kriminelle und auch Terroristen freikamen.
Arye Sharuz Shalicar sprach im Rahmen einer Wohltätigkeitsveranstaltung der Organisation Keren Hassejod in Zürich. „Wir haben Sorge, dass der Personen-, Drogen- und Waffenschmuggel jetzt intensiviert werden“, erklärte der Zahalsprecher.
Infolge der Unruhen in Ägypten kamen viele Häftlinge frei, darunter auch islamistische Terroristen. Im Gazastreifen wurden bereits die ersten von Terrorchef Ismail Hanije, der mit seiner Hamas den Gazastreifen beherrscht, begrüsst. Zu ihnen gehörte auch der Hamas-Terrorist Aymann Nofel, der Kommandant der Al-Quassam-Brigaden für den Sektor Zentralgaza.
Palästinensische und arabische Medien berichten, dass seit den ägyptischen Aufständen 27 Palästinenser aus Gefängnissen entkommen konnten. Jetzt ist zu befürchten, dass der ägyptische Sinai zu einem Aufmarschgebiet für Terroristen wird. Ägyptische Sicherheitsbehörden teilten inzwischen mit, dass der Anschlag auf die Gaspipeline im Sinai von Terroristen der „Army of Islam“ wurde.
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