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Der Erdball wankte

(14. März 2011/fa.) - Das schwere Erdbeben und der nachfolgende Tsunami in Japan haben die Erdachse verschoben und die Rotation der Erde beschleunigt.

Für Japan ist die aktuelle Naturkatastrophe ein Einschnitt in der Geschichte des Landes. Die Rede ist von der grössten Katastrophe seit dem 2. Weltkrieg. Die japanische Hauptinsel wurde um 2,4 Meter versetzt. Beben und Tsunami hatten Auswirkungen auf den ganzen Erdball.

Das italienische Institut für Geophysik und Vulkanologie ermittelte, dass das Beben mit einer Stärke von 8,9 die Achse der Erdrotation um rund 10 Zentimeter verschoben hat. Auch die Erdrotation wurde beeinflusst. Der Tag wurde minim kürzer. Der NASA-Geophysiker Richard Gross berechnete, dass die Rotation der Erde durch das Beben um 1,6 Mikrosekunden schneller wurde. Grund ist die Verschiebung der Erdmasse.

Auch das Beben in Chile im Februar des vergangenen Jahres mit einer Stärke von 8,8 hatte Einfluss auf die Erdachse. Nach Berechnungen der NASA hatte sie sich damals um acht Zentimeter verschoben. Und der Tag, also jene Zeit, welche die Erde für eine komplette Umdrehung benötigt, verkürzte sich um 1,26 Mikrosekunden.

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