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Sonnensturm könnte Stromnetze lahmlegen

(08. Juni 2011/fa.) Eine gigantische Gaseruption auf der Sonne könnten ab heute Abend die weltweite Stromversorung und die GPS-Navigation stören.

Nach Angaben des amerikanischen Wetterdienstes könnten in den kommenden Tagen der GPS-Empfang und die Stromnetze durch einen Sonnensturm gestört werden. Grund ist ein ungewöhnlich starker Gasauswurf auf der Sonne. Gemäss der US-Raumfahrtbehörde Nasa handelt es sich um den heftigsten Sonnensturm seit 2006. Eine riesige Partikelwolke sei freigesetzt worden und habe sich über die halbe Sonnenoberfläche gelegt.

Laut dem US-Wetterdienst NWS könnte die „dramatische Eruption“ heute ab 20.00 Uhr zu leichten bis mittelschweren geomagnetischen Stürmen führen. Dadurch könne es zu Störungen in Stromnetzen und bei der Satellitennavigation kommen. Möglicherweise müssten auch Flüge über die Polarregionen umgeleitet werden.

Bei solchen „Coronal Mass Ejections“ (CME), einem koronalen Massenauswurf, stösst die Sonne geladene Teilchen explosionsartig aus. Diese Eruptionen führen zu Stürmen, die auf der Erde elektronische Systeme stören können.

Wie „Welt online“ berichte, sind sind Telekommunikationssatelliten und die 20.000 Kilometer von der Erde entfernt im All kreisenden Satelliten des Navigationssystems GPS besonders gefährdet. Von ihnen ist die Luft- und Schifffahrt weitgehend abhängig ist.

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