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Für Jerusalem beten
(10. Juni 2011/idea) – Zum weltweiten Gebet für ein geeintes Jerusalem ruft die Europäische Koalition für Israel (ECI) in Brüssel auf.
Es drohe eine erneute Teilung der Stadt, wenn ein eigenständiger Palästinenserstaat in den seit dem Sechs-Tage-Krieg von 1967 israelisch besetzten Gebieten ausgerufen würde. Das würde die Rückgabe Ost-Jerusalems, des Westjordanlands und des Gazastreifens an die Palästinenser bedeuten. Ihre Autonomiebehörde will die Uno-Vollversammlung bitten, einen Palästinenserstaat in den von Israel 1967 besetzten Gebieten anzuerkennen.
Wie die ECI am 7. Juni in Brüssel mitteilte, wurde Anfang des Monats im Europäischen Parlament eine Kampagne zur Fürsprache für ein geeintes Jerusalem und einen verhandelten, gerechten und dauerhaften Friedensvertrag im Nahen Osten gestartet.
Gemeinsam mit Gebetsleitern rund um die Welt rufe die ECI jetzt auch dazu auf, für die eigenen Regierungen zu beten. Diese würden auf der Uno-Vollversammlung ab 19. September in New York aufgefordert, über eine einseitige Ausrufung eines Palästinenserstaates abstimmen. Das würde faktisch die Teilung Jerusalems bedeuten.
In dem Gebetsaufruf heisst es: „Die Geschichte zeigt, dass nur unter jüdischer Souveränität die heiligen Stätten Jerusalems für Menschen allen Glaubens, für Muslime als auch Christen, offen bleiben werden.“ Das habe die jüdische Bevölkerung seit der Zurückgewinnung Ost-Jerusalems demonstriert. Während der jordanischen Herrschaft von 1949 bis 1967 hätten die Juden keinen Zugang zu ihren heiligen Stätten in der Altstadt gehabt; viele Synagogen seien zerstört worden. Unter jüdischer Aufsicht sei die Stadt hingegen offen für Menschen jeden Glaubens geblieben.
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