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Über ewiges Leben sprechen, statt jammern
(24. Juni 2011/idea) – Rund 11.000 Besucher bei 17 baden-württembergischen „Christustagen“. Bei diesen evangelischen Glaubenstreffen am katholischen Fronleichnamstag haben Redner die Kirche gemahnt, sich stärker auf die Verkündigung der christlichen Botschaft zu konzentrieren.
Die Kirche solle öfter „sagen, was nur Christen sagen können“, nämlich dass es ein Leben über den Tod hinaus gebe, so der Fernsehmoderator und Bestsellerautor Peter Hahne (Berlin) beim „Christustag“ in Stuttgart.
Konkurrenzlos auf dem Markt der Weltanschauungen und Religionen sei die Botschaft, dass der christliche Glaube „eine mächtige Kraftquelle in der Ohnmacht des Alltags“ sei, weil er Vergebung ermögliche und im Leid tröste. Dies sei interessanter als das „ewige Gejammer von der männer-dominierten atom-verstrahlten Welt voll gieriger Kapitalisten und kriegslüsterner Politiker“.
Peter Hahne zufolge ist nichts schlimmer als ein Christentum, das sich auf spektakuläre Grossereignisse mit Allerweltsthemen beschränke und wegen seiner Belanglosigkeit zu einer Wohlfühlreligion verkomme. Die gesellschaftspolitische Pflicht von Christen bestehe darin, „ihren Mitbürgern, die einer globalisierten und überinformierten Welt ratlos gegenüberstehen, Hilfe und Hoffnung zu geben“.
Der Stuttgarter „Christustag“ war einer von 17 regionalen evangelischen Glaubenstreffen in Baden-Württemberg, zu denen wie in Vorjahren etwa 11.000 Personen kamen. In den gottesdienstlich gestalteten Versammlungen legten rund 50 Redner Bibeltexte über die Hoffnung der Christen aus, darunter Landessynodale, Pfarrer, Dekane und Missionare sowie Leiter pietistischer Gemeinschaften und evangelikaler Werke. Veranstalter waren die württembergische Ludwig-Hofacker-Vereinigung, die solche Treffen seit 54 Jahren durchführt, und die Evangelische Vereinigung für Bibel und Bekenntnis in Baden.
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