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7000 “Söhne Manasses“ kehren nach Israel zurück

(15. Juli 2011/fa.) – Für siebentausend Nachkommen des israelitischen Stammes Bnei Menasse („Söhne Manasses“), die in Indien im Exil leben, wird der Weg in das Land ihrer Väter frei: Sie sollen noch in diesem Monat nach Israel einwandern können.

Das berichtet die christliche Internetseite jesus.ch. Bislang sind 1700 Juden aus Indien eingewandert. Sie haben sich hervorragend in die israelische Gesellschaft integriert, wie Michael Freund, der Gründer und Leiter der Bewegung „Shavei Zion“ („die nach Israel zurückkehren“) in einer Sitzung der Einwanderungsbehörde erläuterte.

Shavei Zion bemüht sich, die Nachkommen der einst vertriebenen israelitischen Stämme zu finden und zurück nach Israel zu bringen. Die Bnei Menasse gehören zu den „zehn verlorenen Stämmen“ Israels. Mit ihrer Rückkehr und der von vielen Nachkommen der anderen Stämme erfüllt sich das biblische Wort. Sowohl die Vertreibung wie die spätere Heimkehr in das Land sind in der Bibel mehrfach angekündigt worden.

Das Parlament entscheidet noch im Juli über eine entsprechende Beschlussvorlage. Bislang kamen erst kleinere Gruppen und Familien aus den indischen Bundesstaaten Mizoram und Manipur nach Israel. Jetzt ist der Weg für 7232 Juden aus dem indischen Grenzgebiet zu Birma und Bangladesh nach Israel frei.

Auf einer ausserordentlichen Sitzung der Einwanderungsbehörde wurde das Problem erörtert. Michael Freund, der seit vielen Jahren Nachkommen von exilierten Juden dabei hilft die „Alija“ (Rückkehr von Juden nach Israel) zu machen, berichtete in der Sitzung von der guten Integration der bereits eingewanderten Bnei Menasse. 96 Prozent von ihnen unterhalten ihre Familien selbst, nur vier Prozent von ihnen sind auf den Staat angewiesen. Viele der in Indien lebenden Juden hatten ihre Herkunft nicht vergessen und Traditionen bewahrt. Nach 2700 Jahren erfüllt sich das biblische Wort.

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