|
Basel: Petitionsbroschüre nun doch verteilt
(28. September 2011/rh.) - 114000 Basler Haushalte erhalten nun die Infobroschüre zur „Petition gegen die Sexualisierung der Volksschule“ doch. Nicht namentlich genannte Kräfte hatten die Auslieferung durch die Direct Mailing Company, eine Tochtergesellschaft der Schweizer Post, zunächst verhindert. Der Rechtsdienst der Schweizer Post begründete dies damit, dass der Inhalt pornografisch sei. Nun aber hat sich das Elternkomitee Basel-Stadt durchgesetzt und der Flyer wurde durch eine andere Gesellschaft verteilt.
Im Flyer, der gleichzeitig ein Unterschriftenbogen ist, wird der Basler Erziehungsdirektor Christoph Eymann scharf kritisiert. Auch zeigt der Flyer Abbildungen aus einem Aufklärungsbüchlein, das an den Basler Kindergärten eingesetzt werden soll.
Der Skandal ist nun, dass genau diese Abbildungen als pornografisch und unzumutbar für eine Verteilung an Erwachsene eingestuft werden, anderseits aber sollen dieselben Bilder Vier- und Fünfjährigen Kindern vorgesetzt werden. Immer mehr Eltern werden für das Thema des Sexualkundeunterrichts in der Schule sensibilisiert.
Wie das Basler Elternkomitee auf seiner Internetseite schreibt, würden viele Eltern vom Regierungsrat das Dispensationsrecht vom Aufklärungsunterricht für Kinder aus Kindergarten und Unterstufe fordern. Die Gesuche wurden noch nicht beantwortet. Das Elternkomitee ist überzeugt, dass der neu geplante Sexualkundeunterricht die verfassungsmässigen Rechte von Eltern und Kindern verletzt.
Die Petition „Gegen die Sexualisierung der Volksschule“ wurde bislang von mehreren zehntausend Personen in der ganzen Schweiz unterschrieben. Am 4. Oktober sollen die Unterschriften der Präsidentin der Schweizerischen Erziehungsdirektoren-Konferenz in Bern übergeben werden. Im Anschluss wird der Start einer Volksinitative diskutiert.
zurück
|
|
 |
© FACTUM ONLINE 2011 Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung nur mit
Genehmigung der Redaktion. |
 |
|
|
|
|
|
 |
 |