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Muslime sollen „echtes Christsein“ kennenlernen

(01. November 2011/idea) – Muslime haben ein Recht darauf, "echtes Christsein" mitzuerleben. Sie brauchen die Chance, Christen zu beobachten, wie sie in all ihrem Tun mit Gott leben. Diese Ansicht vertritt der Leiter des Missionswerks ReachAcross, Roland Denner (Giessen).

Wie Denner in der Zeitschrift des Missionswerks WEC International (Eppstein bei Frankfurt am Main) schreibt, seien im Islam Vorurteile über den christlichen Glauben weit verbreitet. So hielten viele Muslime das Christentum für eine schlechte Religion. Es bedeute für sie unter anderem Kreuzzüge, Kolonialzeit, einseitige Unterstützung Israels und mangelndes Interesse am Unrecht gegenüber den Palästinensern. Ausserdem gelte der „christliche“ Westen als unmoralisch, weil dort Intimität und Nacktheit zur Schau gestellt würden.

Denner zufolge brauchen Muslime deshalb den Kontakt zu Christen: „Jetzt ist die Zeit, Muslimen die Chance zu bieten, ein verzerrtes, negatives Bild vom christlichen Glauben zu überwinden und Jesus Christus in seiner Herrlichkeit zu erkennen.“

Nach Angaben Denners kennen nur etwa 13 Prozent der rund 1,5 Milliarden Muslime einen Christen. Die Anhänger des Islam machten 37 Prozent aller Nichtchristen aus. Aber nur zehn Prozent aller christlichen Mitarbeiter im kulturübergreifenden Dienst lebten und arbeiteten unter Muslimen.

Denner ruft Christen dazu auf, auf Muslime zuzugehen: Jesus Christus „will uns gebrauchen, dass sie ihn kennenlernen, ihm folgen und ihn anbeten können“. Die Missionswerke ReachAcross und WEC International sind Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Evangelikaler Missionen (AEM).



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