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Geld, Häuser, Reisen für die Mörder
(10. November 2011/tl.) – Die Terroristen, die im Austausch für den verschleppten jungen Soldaten Gilad Shalit aus israelischen Gefängnissen freigelassen wurden, werden von palästinensischen Politikern und arabischen Regierungschefs mit Geld und Wohltaten überschüttet.
Mehr als 1000 Kriminelle hat Israel aus der Haft entlassen, um das Leben von Gilad Shalit zu retten, damit er wieder in Freiheit leben kann. Die entlassenen Terroristen, viele von ihnen vielfache Mörder, die Attentate auf Zivilisten zu verantworten haben, werden von der Hamas und der Palästinensischen Autonomiebehörde wie ehrbare Menschen, wie Helden empfangen. Der palästinensische Präsident Mahmud Abbas, der dem Westen als „gemässigt“ gilt, hat angekündigt, die Freigelassenen mit Häusern und Bargeld zu versorgen.
Der Bau der Häuser soll aus einem Fonds bezahlt werden, der 2003 mit dem Ziel gegründet worden war, die palästinensische Wirtschaft zu stärken. Ausserdem erhält jeder der freigelassenen Terroristen von der Palästinensischen Autonomiebehörde 5000 US-Dollar.
Abbas kündigte das bei einem Empfang für einige der Terroristen in seinem Büro an. Er pries „die Standfestigkeit“ der Terroristen und versicherte ihnen, dass ihr Wohl bei der Palästinensischen Autonomiebehörde hohe Priorität geniesse. Von der terroristischen Hamas erhält jeder der Freigelassenen zusätzlich 2000 Dollar.
Da die Palästinensische Autonomiebehörde und auch der Gazastreifen praktisch vollständig von westlichen Geldgebern finanziert wird (den USA, der EU, der Weltbank, der Vereinten Nationen, dem Internationalen Währungsfonds) liegt der Gedanke nahe, dass es letztlich der Westen ist, der den Mördern von unschuldigen Kindern, Frauen und Männern hier Geschenke macht.
Dass Abbas die Terroristen mit Geld und Häusern belohnt hat bei westlichen Politikern keine Nachdenklichkeit verursacht. Es wurde nicht weiter beachtet. Nur zwei Tage nach dem Empfang der Terroristen bei Abbas hat der US-Kongress die Freigabe von weiteren 200 Millionen US-Dollar Hilfsgeldern bekannt gegeben. Nachrichtenagenturen berichteten, dass US-Präsident Obama sich besonders dafür eingesetzt habe. Auch von anderen arabischen Regierungen erfahren die Terroristen Anerkennung. Der König von Saudi Arabien, Abdullah hat die freigelassenen Häftlinge zur Pilgerfahrt nach Mekka eingeladen.
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